Burnout auf dem Bauernhof
Burnout in unerwarteten Berufsgruppen
Burnout und Depression sind Themen, die in der heute so schnelllebigen Welt immer mehr Menschen beschäftigen. Auch in Berufsgruppen, bei denen man dies nicht unbedingt vermuten würde, finden sich immer mehr Betroffene. Die Fernsehdokumentation "Burnout auf dem Bauernhof" thematisiert genau diese Problematik und stellt die Frage: Wer pflegt die Bauern, wenn diese erkranken? Wir zeigen Dir, welche spannenden Einblicke die Dokumentation bietet und informieren Dich über alle Sendetermine.
Die Herausforderungen der Landwirte
Zu den am häufigsten von Depression betroffenen Berufsgruppen gehören heute Landwirte. Diese Tatsache ist vielen unbekannt, ist doch der Alltag auf dem Bauernhof oft jenseits des großen Medieninteresses. Und dennoch: Die hohe Arbeitsbelastung, finanzielle Sorgen und der Druck durch behördliche Auflagen setzen viele Bauern stark unter Druck. Aus den Augen der Öffentlichkeit ausgetreten, steigen ihre Herausforderungen und die Zahl der Betroffenen wächst unentwegt. In seiner Reportage "Burnout auf dem Bauernhof" begleitet das Format "37°" zwei Landwirte auf ihrem schweren Weg aus der Depression.
Vom Tierhaltung zur Gemüseanbau
Christoph Rothhaupt aus Lebenshan in Bayern ist einer von ihnen. In den leeren Stallhallen, die einst von etwa 75 Rindern belebt wurden, herrscht heute Stille. Der Verkauf der Tiere war ein notwendiger Schritt zur Bewältigung der Krankheit, aber auch ein harter Schlag für den Landwirt. Nach seiner lange Zeit in Therapie konnte Christoph sein Leben nun wieder in geordnete Bahnen lenken und sich infolge dessen auf Gemüseanbau spezialisieren. Heute kann er wieder innere Ruhe finden und Zeit mit seiner Familie verbringen.
Der anhaltende Kampf gegen die Krankheit
Neben Christoph bekommst Du in der Dokumentation auch Einblicke in das Leben von Christian Kau, einem Bauern aus Rheinland-Pfalz. Der 38-Jährige hat nie etwas anderes als Tierhaltung und Landwirtschaft gekannt. Doch die Abhängigkeit vom Wetter und ständige Sorgen belasten ihn sehr und führten schließlich zu einer Depression. Trotz mehrerer Klinikaufenthalte und langjähriger Medikation kämpft er weiterhin täglich mit seiner psychischen Verfassung.
Warum diese Doku sehenswert ist
Die Dokumentation "Burnout auf dem Bauernhof" führt Dir eindringlich vor Augen, wie fordernd das Leben auf dem Land sein kann und welchen Druck Landwirte tagtäglich ausgesetzt sind. Deswegen sollte sie auf Deinem Fernsehprogramm keinesfalls fehlen. Die "37°"-Sendung ist ab dem Sendetag ab 8:00 Uhr in der ZDFmediathek verfügbar.
Ein wirksamer Beitrag zur Sensibilisierung für das Thema
Die Dokumentation "Burnout auf dem Bauernhof" ist ein wertvoller Beitrag, der eine neue Sichtweise auf das Leben von Landwirten ermöglicht. Die komplexen Herausforderungen und die ständige Anforderung, die heute mit dem Beruf des Bauern einhergehen, werden hier eindrucksvoll dargestellt. Die Sendetermine sollten daher in keinem Veranstaltungskalender fehlen. Eine Rückmeldung der Veranstaltung ist jedoch nicht vorgesehen, wodurch die unmittelbare Konfrontation mit der Thematik zu einem nachhaltigen und intensiven Erlebnis wird. Die Dokumentation spricht nicht nur Landwirte an, sondern auch Menschen, die einen Einblick in die psychischen Belastungen dieses Berufsstandes erhalten möchten.
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