Die Nummer auf meinem Arm
Ein bewegendes Porträt
Die beeindruckende Dokumentation "Die Nummer auf meinem Arm" ist ein bewegendes Porträt des Holocaustüberlebenden Albrecht Weinberg, der auch mit 99 Jahren nicht müde wird, seine Geschichte zu teilen. Geboren 1925 in Ostfriesland, erlebte Albrecht Weinberg hautnah die Schrecken des Zweiten Weltkriegs und überlebte das Konzentrationslager, während viele seiner Verwandten ermordet wurden. Seit seiner Rückkehr aus den USA nach Deutschland im Jahr 2012 widmet er sich intensiv der Aufklärung und Erinnerungsarbeit. Zusammen mit seiner Mitbewohnerin und engen Freundin Gerda Dänekas besucht er Schulen und Gedenkstätten, um über die Gräuel des Holocaust zu sprechen und zur Wachsamkeit gegenüber Antisemitismus und Rechtsextremismus aufzurufen.
Leben, Alltag und Engagement
Die Dokumentation zeichnet nicht nur Albrechts Vergangenheit nach, sondern begleitet ihn und Gerda auch in ihrem Alltag und bei ihren zahlreichen Veranstaltungen. Dabei wird deutlich, wie die beiden trotz ihres hohen Alters mit bemerkenswerter Energie und Entschlossenheit gegen das Vergessen kämpfen. Es sind beindruckende Szenen, wenn Albrecht Weinberg beispielsweise einem ehemaligen Wehrmachtssoldaten gegenübertritt und kritische Gespräche führt.
Gerda Dänekas, eine unersetzliche Stütze
Gerda Dänekas spielt in Albrechts Leben eine zentrale Rolle. Seit dem Tod seiner Schwester Friedel hat sie ihn aufgenommen und unterstützt ihn in seinem Engagement. Gerda ist es auch, die dafür sorgt, dass Albrechts Botschaft auch nach seinem Tod weitergetragen wird.
Der Wert der Dokumentation
Die Authentizität und emotionale Tiefe der Dokumentation machen sie zu einem wichtigen Zeitdokument. Die Sendung "37°", die diese besondere Geschichte erzählt, ist am Sendetag ab 8:00 Uhr in der ZDFmediathek verfügbar. Eine ideale Gelegenheit, um tiefe Einblicke in das Leben und Wirken eines Mannes zu bekommen, der trotz aller erlebten Schrecken seine Hoffnung und seinen Glauben an eine bessere Welt nicht verloren hat.
Sendezeiten und ihre Bedeutung
Die Termine für die Ausstrahlungen der Dokumentation "Die Nummer auf meinem Arm" sind eine wichtige Gelegenheit, um sich mit der Geschichte des Holocaust aus der Perspektive eines seiner letzten lebenden Zeugen auseinanderzusetzen. Sie ermöglicht nicht nur ein tieferes Verständnis für die historischen Ereignisse, sondern fördert auch das Bewusstsein für die Bedeutung von Toleranz und Menschlichkeit in unserer heutigen Gesellschaft.
Eine Chance für Bildung und Diskussion
Für Schulen, Bildungseinrichtungen und alle, die an geschichtlicher Aufarbeitung interessiert sind, bieten diese Sendetermine eine hervorragende Gelegenheit zur Bildungsarbeit. Sie ermöglichen es, die persönlichen Erzählungen Albrecht Weinbergs direkt und unmittelbar zu erfahren und bieten zahlreiche Anknüpfungspunkte für Diskussionen über Geschichte, Moral und die Verantwortung, die wir alle tragen, um sicherzustellen, dass sich solche Grausamkeiten nicht wiederholen.
Die Bedeutung der Teilnahme
Die Teilnahme an einem dieser Sendetermine kann eine bewegende Erfahrung sein, die lange nachwirkt und zum Nachdenken anregt. Ob als Gruppenveranstaltung oder individuelles Erlebnis, die Dokumentation "Die Nummer auf meinem Arm" ist mehr als nur eine Reportage; sie ist ein aktivierendes Zeugnis der Geschichte, das zum Handeln und Reflektieren anregt.
Machen Sie sich zum Teil der Erinnerungsarbeit
Machen Sie es sich daher zur Aufgabe, die Sendetermine nicht zu verpassen, um Teil dieser wichtigen Erinnerungsarbeit zu sein. Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Bewusstsein können dazu beitragen, die Botschaft von Albrecht Weinberg weiterzutragen – für eine Welt, in der Toleranz und Menschlichkeit die Oberhand gewinnen.
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