Landesbühne Nord - Die Stunde da wir nichts voneinander wussten
Erlebe bewegendes Schauspiel: Termine und Vorstellungen der Landesbühne Nord
Als Theaterfans möchtest Du Vorstellungen entdecken, die durch Bildstarke Szenen und lebendige Begegnungen berühren. Die Landesbühne Nord präsentiert regelmäßig szenische Aufführungen, deren Schwerpunkt auf visueller Kraft, körperlicher Präsenz und atmosphärischer Dichte liegt. Besonders die Eventserie „Die Stunde da wir nichts voneinander wussten“ zeigt eindrücklich, wie Alltagssituationen auf der Bühne zu poetischen Tableaus werden und das Publikum unmittelbar ansprechen.
Das Stück: Begegnungen ohne Worte
„Die Stunde da wir nichts voneinander wussten“ basiert auf einem sprachlosen dramatischen Entwurf von Peter Handke (*1942), der 2019 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde. Auf der Bühne entsteht ein Kaleidoskop alltäglicher Momente: Menschen bewegen sich in ständigem Kommen und Gehen über einen Platz. Zwei Figuren in weißen Mänteln kreuzen mit einer Bahre den Weg einer Zirkustruppe; eine Schwangere läuft vorbei, ein Passant entfernt Hundekot vom Schuh, ein anderer schält sinnbildhaft eine Zwiebel und erinnert dadurch an Peer Gynt. Diese Figuren stammen aus verschiedenen sozialen Milieus und Altersgruppen; einige finden zueinander, andere bleiben allein. Durch das Fehlen gesprochener Texte entsteht eine besondere Aufmerksamkeit für Gestik, Mimik, Rhythmus und räumliche Choreographie.
Die Inszenierung setzt auf das Spiel mit Momentaufnahmen, die mal witzig, mal mystisch, mal tiefsinnig wirken und zusammen ein dichtes, lebendiges Tableau bilden. Regie führt Olaf Strieb, das Bühnenbild stammt von Björn Wübben, Kostümbildnerinnen sind Manuela Dillwitz und Monika Kleen, die Dramaturgie verantwortet Kerstin Car. Gemeinsam schaffen sie ein Theatererlebnis, das ganz auf Beobachtung und Begegnung setzt – ein fesselndes Schau-Spiel ohne Worte.
Warum sich diese Aufführung für Termine lohnt
Die szenische Form dieser Aufführung spricht ein breites Publikum an: Liebhaber visueller Theaterkunst, Familien ebenso wie Zuschauer, die besonderes Interesse an körperlichem Schauspiel und ästhetischer Bühnenführung haben. Da das Stück ohne gesprochene Sprache auskommt, ist es für ein internationales Publikum besonders zugänglich. Bei der Auswahl von Terminen lohnt es sich, auf Hinweise zu Spielorten und ggf. barrierefreien Angeboten zu achten, da die Atmosphäre und Bühnenanordnung stark zur Wirkung beitragen.
Tipps zur Planung Deiner Theaterbesuche
Informiere Dich frühzeitig über Spieltermine und Spielorte, damit Du Vorstellungen mit passender Atmosphäre und Erreichbarkeit findest. Achte bei der Suche auf Hinweise zu Beginn und Dauer der Aufführung sowie auf mögliche Begleitformate wie Einführungsgespräche oder Einführungen vor der Vorstellung, die das Verständnis der nonverbalen Inszenierung vertiefen können. Viele Aufführungen dieser Art sind für Einzeltermine genauso geeignet wie für Gruppen, da die visuelle Erzählweise unterschiedliche Zuschauergruppen anspricht.
Wenn Du regelmäßig Theatertermine im Blick behalten willst, lohnt es sich, Spielpläne saisonal zu prüfen: Saisons wechseln, Gastspiele werden angekündigt, und manche Produktionen sind nur für kurze Zeit auf Tour. Die Landesbühne Nord ist dafür bekannt, Projekte zu produzieren, die sich für verschiedene Spielorte eignen und damit eine breite regionale Präsenz erreichen können.
Was Du vor dem Besuch wissen solltest
Da die Inszenierung stark auf Bildsprache und Aktion setzt, empfiehlt sich ein früherer Einlass, um die Bühnengestaltung und die räumliche Atmosphäre in Ruhe auf Dich wirken zu lassen. Fotografien während der Aufführung sind in der Regel nicht gestattet; bitte respektiere die Aufführungsregeln des jeweiligen Veranstaltungsortes. Wenn Du besondere Bedürfnisse hinsichtlich Sitzplatz oder Barrierefreiheit hast, informiere Dich vorab beim Veranstalter oder Spielort, damit der Theaterabend angenehm verläuft.
Die Kombination aus Handkes ungewöhnlicher Textsuche, der Regiearbeit von Olaf Strieb und der visuellen Gestaltung durch Björn Wübben sowie Manuela Dillwitz und Monika Kleen ergibt eine dichte ästhetische Erfahrung. Diese Aufführung ist ein Beispiel dafür, wie Theater als Raum für Beobachtung, Begegnung und die Reflexion alltäglicher Szenen dienen kann – und warum Termine und Spielpläne solcher Produktionen es wert sind, im Blick behalten zu werden.
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Die Termine dieses Kalenders:
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